mbi Unternehmensberatung unterstützt Bildungsministerium in Honduras

Nach den verheerenden Zerstörungen durch den Wirbelsturm "Mitch" befindet sich Honduras noch immer in der Wiederaufbauphase. "Wir wünschten uns schon das papierlose Büro, aber nicht so radikal" kommentierte der honduranische Vizeminister für Bildung, nachdem alle Dokumente durch den Sturm vernichtet waren. Statt die alten bürokratischen Systeme wiedererstehen zu lassen, setzt man nun auf zukunftsweisende moderne Technologien. Im Bildungssektor ist dies der Wunsch nach einem Management Informationssystem (MIS), dass es dem Ministerium erlaubt, nicht nur die Tausenden von Schulen und Lehrern zu verwalten, sondern z.B. auch eine bedarfsgerechte Planung der Lehrerausbildung durchzuführen. In diesen Bemühungen wird Honduras von der deutschen Bundesregierung finanziell und mit Langzeitberatern vor Ort unterstützt.

Das nötige kow how, wie ein solches MIS konkret aussehen könnte und welche Schritte bei der Einführung zu beachten sind, wurde von der Hüttenberger Firma mbi Unternehmensberatung für Informationstechnologien GmbH beigesteuert. Dazu kam der honduranische Vizeminister für Bildung Dr. Armando Euceda und der deutsche Berater, Prof. Dr. W. Teschner, nach Hüttenberg.

Der honduranische Vize-Bildungsminister Dr. Euceda (zweiter von rechts) mit dem deutschen Berater Prof. Dr. Teschner (dritter von rechts) und den mbi-Beratern Andreas Schuster, Martin Bork und Dr. Herwig Hahn (von links nach rechts)

Gemeinsam wurde mit den mbi Beratern ein Konzept erarbeitet, das noch in diesem Jahr in Honduras implementiert werden soll. Der Geschäftsführer Martin Bork dazu: "Wir besitzen aus über 50 realisierten Projekten im Ausland eine fundierte Erfahrung auf diesem Gebiet. Mit von uns entwickelten Informationssystemen arbeitet das Landwirtschaftsministerium in Eritrea ebenso wie die Entwicklungsbehörde in Palästina und die Welternährungsorganisation in Rom."

Die Auslandtätigkeit des erst fünf Jahre jungen Unternehmens im Rahmen der staatlichen deutschen Entwicklungshilfe ist nur ein Schwerpunkt. Auch im Inland arbeiten Behörden, Versicherungsgesellschaften und andere Unternehmen mit von mbi entwickelten Systemen.

Wirtschaft an Lahn und Dill, 15. September 1999