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Festveranstaltung 10 Jahre mbi - Der Nachmittag

Erfolgsfaktoren für das Management von Softwareprojekten

Begonnen wurden die Fachvorträge mit einem interessanten Referat von Prof. Dr. Uwe Probst von der Fachhochschule Gießen-Friedberg über "Erfolgsfaktoren für das Management von Software­projekten". Dr. Uwe Probst, selbst lange Jahre in der freien Wirtschaft verantwortlich für ein Software­team, würzte sein Referat mit interessanten Erfahrungen aus der Praxis.

"Bei zeitkritischen Softwareprojekten ist das Wasserfallmodell oft nicht ausreichend - man muß hier in bestimmten Fällen eine iterative Vorgehensweise wählen, um eine Anwendung termingerecht fertig stellen zu können."

Praxisbeispiel anhand der Software "Geno-Bankpolice"

Uwe Otto und Peter Merz, beide Mitarbeiter der R+V Versicherung, veranschaulichten anschließend die theoretischen Ausführungen durch ein Praxisbeispiel. Anhand des Projektmanagements bei der Software­entwicklung "Geno-Bankpolice" führten sie aus, welche Bedeutung der iterative Ansatz bei komplexen und zeitkritischen Softwarelösungen hat. "Nur durch die parallele Entwicklung verschiedener Teilkomponenten des Projektes war es uns möglich, diese Anwendung innerhalb des knappen Zeitraumes von einem Jahr zu realisieren," stellte Peter Merz fest.

.NET – Zukunftsweisende Technologie für Informationssysteme

Professor Dr. Wolfgang Henrich (Bild links) von der FH Giessen-Friedberg führte in die neue Entwicklungs­umgebung .NET ein, die bei der Entwicklung von Informationssystemen wesentliche Verbesserungen hinsichtlich Wartbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Investitions­sicherheit bringt. Mit viel Engagement erläuterte er den Zuhörern die Möglichkeiten der Entwicklungsumgebung.

Andreas Schuster und Christian Lang, beide Mitarbeiter der mbi GmbH, zeigten anschließend anhand praktischer Anwendungen, welche konkreten Vorteile diese moderne Entwicklungsumgebung zu herkömmlichen Systemen bietet.

Die Mitarbeiter der mbi GmbH

Erfolgreiche IT-Projekte in der Entwicklungszusammenarbeit?

Auch das spezielle Tätigkeitsfeld der mbi GmbH, die IT Beratung in der Entwicklungszusammenarbeit, kam nicht zu kurz.

Herbert Henke, Senior Berater der Deutschen Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH, gab einen kurzen Überblick über die Möglichkeiten von IT-Systemen in der Entwicklungszusammenarbeit.

Informationssysteme zur Unterstützung der Außenstrukturen

Für Adelbert Eberhardt, Leiter des Bereichs Finanzen und IT des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED), sind Software­lösungen heute in den Gastländerbüros nicht mehr weg­zudenken. "Seit 10 Jahren setzen wir auf PC-Software für die Abwicklung der Projektfinanzen vor Ort. Ohne diese Möglichkeit könnten wir die Anforderungen an das Rechnungswesen heute nicht mehr erfüllen. Innerhalb von 14 Tagen Zeit stehen uns die Daten sämtlicher Gastländer­büros zur Verfügung und ermöglichen uns einen zeitnahen Monatsabschluss."

Praxisbeispiel MIS Sri Lanka

Dr. Herwig Hahn (mbi) erläuterte zum Abschluss ein Management Informationssystem, welches von mbi in Zusammenarbeit mit einem ländlichen Entwicklungsprojekt in Sri Lanka erstellt wurde. Für die Zuhörer war es interessant zu erfahren, wie ein solches System das Projektmanagement bei dem Überwachen einer Vielzahl von Kleinmaß­nahmen unterstützen kann.

"Jetzt kann ich mir auch einmal ganz praktisch vorstellen, welche Möglichkeiten die IT Systeme in der Entwicklungszusammenarbeit bieten", war die Aussage eines Zuhörers nach dem Vortrag.

Abschied von der Burg

Nach einem abwechslungsreichen und kurzweiligen Tag konnten sich die Gäste noch einmal bei Kaffee und Kuchen stärken, bevor Sie mit einer Vielzahl von Informationen, neuen Ideen und Kontakten die Burggemäuer verließen und die Heimfahrt antraten.

 

10 Jahre mbi

Am zweiten Juni 2004 feierte die mbi GmbH Ihren 10. Geburtstag.

85 Gäste waren der Einladung gefolgt und erlebten einen interessanten und informativen Tag in den Burggemäuern des Hotels Burg Staufenberg.